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Teilnahmevoraussetzungen
Medizinische Praxisassistentinnen mit abgeschlossener Berufsausbildung, Arztgehilfinnen DVSA mit Röntgenberechtigung Thorax/Extremitäten. Ebenfalls zugelassen sind Arztgehilfinnen mit einem Schuldiplom und mit einer Röntgenberechtigung Thorax/Extremitäten sowie Angehörige anderer Gesundheitsberufe mit einer Röntgenberechtigung Thorax/Extremitäten. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) verzichtet neu darauf, als Zulassung nach bestanderer Lehrabschlussprüfung eine 3-jährige praktische Röntgentätigkeit Thorax/Extremitäten in einer Arztpraxis zu verlangen. Die Lehrdauer wird somit voll angerechnet. Als einzige weitere Voraussetzung neben ihrem Fähigkeitszeugnis benötigen sie nur noch eine Bestätigung ihres Arbeitgebers oder eines Praktikumsbetriebs, dass sie in den 18 Monaten nach Kursbeginn 50 dosisintensive Aufnahmen anfertigen können.
Kursbeschrieb
Der Schweizerische Verband Medizinischer Praxisassistentinnen organisiert Kurse für dosisintensive Röntgenaufnahmen (www.sva.ch).
In der Schweiz betreiben ca. 5500 Ärzte (Nicht-Radiologen) eine Röntgenanlage, davon sind 4000 Grundversorger. Der grösste Teil der Aufnahmen wird von Medizinischen Praxisassistentinnen ausgeführt. Es besteht daher bei vielen MPA das Bedürfnis, dosisintensives Röntgen als Weiterbildung nachzuholen, damit sie diese Aufnahmen legal und mit Bewilligung des BAG anfertigen können.
Ziele
Dosisintensive Röntgenaufnahmen sollen von der MPA selbstständig unter verantwortlicher ärztlicher Kontrolle, kompetent und angepasst an die korrekte Situation (Unfall, Behinderung, fehlende Beweglichkeit) durchgeführt werden können. Dabei sollen die vom BAG vorgeschriebenen Strahlenschutzmassnahmen optimal und unter Ausnützung der konkreten Möglichkeiten durchgeführt werden. Die MPA soll in der Lage sein, das erhaltene Röntgenbild in allen wesentlichen Punkten zu beurteilen. Sie soll gezielt Massnahmen ergreifen können, die zu korrekten Röntgenbildern führen.
Kursinhalte
Gesetzliche Grundlagen; Strahlengefährdung; Erstellen von dosisintensiven Aufnahmen in den Bereichen bdomen, Hüfte, Becken, Wirbelsäule und Schädel; Anatomie der betreffenden Regionen. Terminologie und Krankheitsbilder der betreffenden Regionen; Interpretation der Röntgenbilder; Theorie und Durchführung eines intelligenten und optimalen Strahlenschutzes; Kenntnis der Kausalketten der Gefährdung durch Röntgenstrahlen; Angepasster Umgang mit dem Patienten an die Situation, die Kultur und die akute
psychische Lage.
Kursumfang
Der Kurs umfasst 40 Lektionen. Der Unterricht wird in Halbtagesblöcken durchgeführt. Spätestens nach 18 Monaten muss die Teilnehmerin 50 dosisintensive Aufnahmen per Testat nachweisen.
Abschlussprüfung
Die Abschlussprüfung besteht aus einem praktischen Teil und einem Fachgespräch von insgesamt 30 Minuten. Der SVA wird pro Jahr die nötige Anzahl Prüfungstermine - beginnend ab Herbst 2010 - gesamtschweizerisch dezentral anbieten. Die Kursteilnehmerin kann sich an einem der angebotenen Prüfungstermine anmelden, wenn sie den Nachweis über die 50 dosisintensiven Aufnahmen erbringen kann.
Ausweis und Anrechnung
Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses erhalten die Teilnehmerinnen das vom SVA ausgestellte und vom BAG anerkannte Zertifikat "Sachkunde im Strahlenschutz für erweiterte konventionelle Röntgentechniken". Der Kurs wird als Modul der Berufsprüfung „Medizinische Praxisleiterin“ angerechnet.
Kurskosten
Für SVA-Mitglieder mit mindestens 1-jähriger Mitgliedschaftsdauer Fr. 600.- (Kursgebühr) + Fr. 200.- (Prüfungsgebühr), für alle anderen Teilnehmerinnen Fr. 750.- (Kursgebühr) + Fr. 200.- (Prüfungsgebühr), inkl. Lehrmittel, ohne Unterkunft und Verpflegung.
Kursdaten der Berit-Exbit-Schulen
Donnerstag jeweils 12.50 bis 17.05 Uhr
Samstag jeweils 08.20 bis 12.45 Uhr
Für Informationen: info@berit-exbit.ch
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